/ Institute for Media Business (IMB) - Forschung und Schwerpunkte

/ Forschung am IMB

Das IMB fokussiert seine Herangehensweise an die Herausforderungen des Media Business auf die vier Kompetenzfelder:

  • Innovation
  • Digitalisierung und neue Distributionskanäle (beinhaltet auch Technik)
  • Medien 2020 sowie
  • Kommunikation und Konsumentenverhalten

Übersicht der Kernbereiche als PDF

Derzeit befindet sich die Medienwelt in einem grundlegenden Wandel, wo die Nutzer selbst Inhalte erstellen, sich in Communities einbringen, direkt in den Dialog mit der Werbewirtschaft treten und damit zunehmend darüber entscheiden, wie sich der Medienmarkt zukünftig entwickelt. In diesem Veränderungsprozess ist jedoch noch unklar, welche neuen Geschäftsmodelle in der digitalen Medienzukunft Erfolg versprechen. Aus der Kombination der unterschiedlichen Perspektiven werden im IMB mögliche Geschäftsmodelle oder strategische Optionen für die Wertschöpfung in Verbindung mit neuen Produkten entwickelt.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsschwerpunkte des IMB sind durch Interdisziplinarität gekennzeichnet, die sich durch die Verknüpfung wirtschaftsund kommunikationswissenschaftlicher Ansätze ergeben. Institutionelle Basis bildet das Institute for Media Business (IMB).
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Wettbewerbsintensität auf den Medienmärkten werden von ihm relevante Fragestellungen und aktuelle sowie zukünftige Entwicklungen des Medienmanagements theoretisch und empirisch fundiert behandelt.
Gleichzeitig bewirken Digitalisierung und Konvergenz einen grundsätzlichen Wandel des Mediensektors und der Wertschöpfungsstrukturen, auf die das IMB im Kontext des Forschungsfelds Medienmanagement durch die Weiterentwicklung von Methoden und Denkansätzen adäquat reagiert.
Das IMB fokussiert in seinen Forschungstätigkeiten sowohl klassische als auch neue konvergierende Medienbranchen und betrachtet vor allem normative und strategische Managemententscheidungen sowie betriebswirtschaftliche Funktionen entlang der Wertschöpfungskette.
Die strategische Entwicklung von Innovationen in Medienunternehmen sowie die Distribution digitaler Medienprodukte bilden zusammen mit externen und internen Kommunikationsprozessen die zukünftigen Forschungsschwerpunkte.

In diversen laufenden Forschungsprojekten werden stets theoretische und empirische Erkenntnisse gewonnen, wobei die Ergebnisse stets auch in das laufende Lehrprogramm einfließen müssen. Die abgeschlossenen und laufenden Promotionsvorhaben sind zudem ein Beleg für die intensiven Forschungsaktivitäten. Beide Aktivitäten – qualitativ hochwertige Abschlussarbeiten sowie grundlegende Forschungsprojekte – sind als wichtige Basis für die weitere Profilierung des IMB zu sehen. Auch durch die englischsprachigen Publikationen und Conference Paper sollen weiterhin international Akzente gesetzt und eine weit reichende und vor allem nachhaltige Reputation in der Forschung erzielt werden.

Allgemeine Forschungsschwerpunkte für die kommenden Jahre (und auch bereits laufender Forschungsprojekte) sind u. a.:

  • Digitalisierung der Medienbranche, vor allem Veränderungen der Wertschöpfungsprozesse (z. B. digitales und interaktives Fernsehen, Markenbildung, neue Geschäftsmodelle),
  • Musikmanagement (Organisationsstruktur des Musikmarktes, Marktstrukturen),
  • Externe Unternehmenskommunikation (Integration und Kommunikationsmanagement, Netzwerke der Unternehmen, PR, Wirtschaftsmedien, Unternehmenskommunikation als Wertschöpfungsfaktor, Prozessoptimierung von Kommunikationsabläufen),
  • Pricing in Medienunternehmen (Preisbildung in Medienmärkten, Preisgestaltung in Medienunternehmen und Medienmärkten, Preis als Qualitätsindikator im Mediensektor),
  • Absatz und Vertrieb von Medienprodukten/ Medienmarketing (Personalisierung und Individualisierung (von Content, Mediengütern, Vertriebswegen),
  • Marketingstrategien für Medienprodukte, Cross-Media Strategien),
  • Empirische Medienwirtschaft (Medienforschung, Zielgruppenanalyse).

Doktorandenprojekte

Das Doktorandencolloquium

Das Doktorandencolloquium

In enger Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen nationaler und internationaler Universitäten werden durch das IMB diverse Arbeiten inhaltlich betreut. Im Folgenden sind die aktuellen und abgeschlossenen Dissertationen aufgeführt.

Aktuelle Arbeiten

Stefanie Dänzler - Thema: Die Digitalisierung und die Auswirkung auf die Fernsehfinanzierung

Mit der Digitalisierung des Mediums Fernsehen wird sich die Qualität der Distribution von Informationen verbessern und deren Übertragungsressourcen erhöhen. Das klassische Fernsehen wird rückkanalfähig und muss sich den ökonomischen Möglichkeiten und Gesetzen des Internets anpassen. Ziel dieser Dissertation ist es die existierenden Finanzierungsmodelle in Ihrer Vollständigkeit darzustellen und um neue attraktive Erlösquellen zu ergänzen. Eine Herausforderung hierbei wird es sein, die aus dem Internet bereits erfolgreichen und bekannten Modelle auf das digitale Fernsehen zu übertragen und anzupassen. Im zweiten Schritt werden diese Erkenntnisse auf die Businessmodelle und deren Wertschöpfungsketten ausgeweitet und adaptiert. Hieraus entwickeln sich für den klassischen Fernsehmarkt Veränderungen. Es werden neue erfolgreiche Teilnehmer am Markt agieren und eventuell alte klassische Akteure ins Abseits gedrängt.

Ralph Düster - Thema: Kundenorientierte Medienkonvergenz im Bereich Print & Mobile Media bei regionalen Tageszeitungen

Diese Forschungsarbeit beschäftigt sich primär mit der Frage, welche Voraussetzungen eine kundenorientierte Medienkonvergenz im Bereich Print & Mobilemedia erfüllen muss, damit regionale Tageszeitungen in Deutschland v. a. die Leser wieder mehr an sich binden und so ihre wirtschaftliche Position nachhaltig stärken können. Hintergrund der Arbeit ist die Annahme, dass sich regionale Tageszeitungen als klassische Wissensinstitutionen aufgrund des zunehmenden Übergangs der Industrie- zur Informationsgesellschaft sowie den technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modifikationen der Medien - als Vermittler von Informationen - verstärkt mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die heimische Bevölkerung und die Wettbewerbssituation mit neuen Konkurrenten auseinandersetzen müssen. Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen (ökonomischen) Krisensituation der Verlage ist eine angemessene, konvergente Integration diverser neuer Medien in das eigene Angebotsportfolio zur langfristigen Bindung der Leser an das Qualitätsprodukt Zeitung und für einen gelingenden Übergang vom klassischen „Print-Business“ zum modernen „News-Business“ unerlässlich geworden.

Takis Kouretsidis - Thema: Mobile Music. Herausforderungen und Strategien im mobilen Musikmarkt

Die fortschreitende Digitalisierung der Medienwirtschaft und die daraus resultierende Konvergenz von Internet- und Mobilfunktechnologie führen zu einem Wandel bei der Vermarktung von Musik und zugleich zu einem verstärkten intersektoralen Wettbewerb. Mit der technischen Weiterentwicklung von mobilen Netzwerken und Endgeräten wird sukzessive der ubiquitäre Zugang zu ökonomisch lukrativen Musikinhalten geschaffen, was zusammen mit dem Paradigmenwechsel im Konsumverhalten eine Kannibalisierung des klassischen Online Distributionskanals zur Folge haben wird. Hieraus ergeben sich neue Herausforderungen für die Umsetzung zentraler Erfolgsfaktoren im „Mobile Music Commerce“. Ziel dieser Arbeit ist es die strukturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des gegenwärtigen mobilen Musikmarktes umfassend darzustellen und spezielle Vermarktungsstrategien im Marketing-Mix von Mobile Music zu entwickeln. Hierzu gilt es insbesondere auch die Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse aktueller und zukünftiger Akteure innerhalb der Strukturveränderungen unterworfenen Wertschöpfungskette herauszuarbeiten.

Christian Schalt - Thema: Netzwerkorientiertes Marketing für Radiosender in fragmentierten Rezipientenmärkten

Der Hörfunk steht durch die zunehmende Fragmentierung der Rezipientenmärkte vor großen Herausforderungen. Neue Konkurrenten und Substitutionsprodukte beeinflussen das Nutzungsbudget des Hörfunks; die Radionutzung geht vor allem in jüngeren Zielgruppen kontinuierlich zurück.
In dieser veränderten Marktsituation stoßen die bisherigen Hörfunkmarketingkonzepte an ihre Grenzen. Sie verlieren zunehmend an Effektivität und Effizienz. Im Rahmen der Dissertation sollen daher die Veränderungen im deutschen Hörfunkmarkt systematisch untersucht werden. Ausgehend vom Ansatz des netzwerkorientierten Marketings soll dann ein neues Marketingmodell für Hörfunksender entwickelt werden, das die neue Marktcharakteristik und die neuen technischen Möglichkeiten integriert. Dazu zählen insbesondere das Konzept des dezentralen, plattformübergreifenden Marketings, die psychodemographische Segmentierung, Partizipation und Netzwerkeffekte sowie Packaging und Re-Packaging. Ausgehend von diesem neuentwickelten Modell sollen im letzten Schritt für den Hörfunk drei Anwendungsszenearien skizziert werden.

Michael Löhe - Thema: Fußball Bundesliga. Rahmenbedingungen, Probleme und Strategien Eine medienökonomische Analyse zukünftiger Vermarktungsmöglichkeiten

In der inzwischen sehr ökonomisierten Medienlandschaft und im Sport, der ebenso mediengerecht wie auch werbegeeignet inszeniert ist, stehen die Medien und vor allem der Fußball auch mit der Wirtschaft in einem symbiotischen Verhältnis zueinander. Die Märkte für alle internationalen Fußballveranstaltungen sind immer in Bewegung. Sowohl Verbände und Vereine als auch Fernsehsender, Unternehmen und Politiker versuchen, die Rahmenbedingungen auf diesen Märkten jeweils in ihrem Sinne zu beeinflussen, um die individuellen Vorteile zu nutzen. Die Praxisrelevanz einer systematischen, fundierten und detaillierten Behandlung der Perspektiven für den Profifußball ist offensichtlich. Dieses Dissertationsvorhaben analysiert daher die Vorgänge bei der Schaffung ökonomischer Werte mit dem Wirtschaftsgut Fußball. Es werden Kriterien herausgearbeitet, aufgrund derer sich für die Zukunft gerüstete Fußballvereine von denen unterscheiden, die neue Vermarktungsmöglichkeiten nicht nutzen. Dabei werden die ökonomischen Rahmenbedingungen ebenso beachtet wie politische Restriktionen und gesellschaftliche Konventionen.

Alexander Zeitelhack - Thema: Marken werden Medien

Abstract folgt!

Marc Löffel - Thema: Onlinewerbeformen und ihre Marktakzeptanz

Abstract folgt!

Abgeschlossene Promotionen

Juli 2008 (Disputationstermin vorgesehen, laufendes Verfahren nach Abgabe der Arbeit) Astrid Kurad - Preisstrategien und Marktstrukturen in Zeitschriftenmärkten

Die zu behandelnde Problemstellung leitete sich aus dem Rationalitätsprinzip der Betriebswirtschaftslehre ab, das nach der wertmäßigen Formulierung postuliert, dass mit gegebenem Aufwand ein maximaler Erlös erzielt werden soll. Diesem Problem der Erlösmaximierung näherte sich die Arbeit aus der Perspektive der normativen Entscheidungstheorie an, da auf dem Weg zur Erfüllung des Rationalitätsprinzips zahlreiche unternehmerische Entscheidungen notwendig sind. Als Erkenntnisgegenstand stand das anzeigenfinanzierte Printmedienunternehmen im Fokus der Betrachtung. Begründet wurde diese Auswahl zum einen durch die herausragende Bedeutung der Printmedien für die Werbung und zum anderen durch die besonderen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen, denen sich die Printmedien, vor allem aufgrund des konjunkturell und strukturell bedingten drastischen Rückgangs des Werbeaufkommens sowie der grundlegenden strukturelle Marktveränderungen durch Digitalisierung und Konvergenz, stellen müssen. Das Erkenntnisziel der Forschungsarbeit war ein entscheidungstheoretisch fundiertes dynamisches Modell zu entwickeln, dass die Erlöse von anzeigenfinanzierten Printmedien optimiert.

Astrid Kurad ist seit Juni 2008 als Unternehmensberaterin bei affinis in Hamburg tätig.

Juni 2008 Hanns-Lothar Förschler - Strategische Neupositionierung und Changemanagement in sozialwirtschaftlichen Unternehmen der freien Wohlfahrtspflege in der BRD

Mit der Arbeit wurde die These verifiziert, dass sich ein sozialwirtschaftliches Unternehmen der Freien Wohlfahrtspflege an den jeweiligen Dienstleistungsmärkten auf Dauer nur behaupten kann, wenn es sich strategisch, konzeptionell und strukturell konsequent an die veränderten Rahmenbedingungen anpasst. Zur Verifizierung dieser These wurden die exogenen und endogenen Einflussfaktoren auf das Unternehmen unter Zuhilfenahme eines modifizierten Umwelt-Strategie-Struktur-Ansatzes beschrieben und wissenschaftlich untersucht. Aus dieser Untersuchung wurde dann ein spezielles theoretisches Unternehmensmodell abgeleitet, das die Grundlage für eine spezielle Unternehmenstheorie bilden kann. Schließlich konnte die Arbeit eine Antwort auf die Frage finden, wie diese Unternehmen auch zukünftig ihrer Funktion als gesellschaftlich verantwortete Unternehmen zwischen Markt und Gemeinwohl gerecht werden.

Hanns-Lothar Förschler ist Vorstandsvorsitzender der Diakonie Stetten in Baden Württemberg.

November 2007 Eberhard Kromer - Wertschöpfung in der Musikindustrie. Rahmenbedingungen, Probleme, Strategien. Eine medienökonomische Analyse zukünftiger Erfolgsfaktoren bei der Vermarktung von Musik

Die Musikwirtschaft hat in den zurückliegenden Jahren sehr starke Veränderungen durchlaufen. Wodurch unterscheiden sich dabei die Gewinner dieser Umwälzungsprozesse von den Verlierern? Die vorliegende Arbeit liefert erstmals eine umfassende wissenschaftliche Analyse dieser Änderungsprozesse auf der Grundlage anerkannter Managementtheorien und abgesicherter Daten. Es ergibt sich eine Sicht auf die traditionellen Wertschöpfungsvorgänge, die sich für die heutigen Marktanforderungen aber als unbrauchbar herausstellen. Um in der digitalen Welt Werte zu schaffen, müssen Mechanismen genutzt werden, bei denen die auditive Aufmerksamkeit des Hörers in neuer Weise ökonomisiert wird. Dabei verschwinden traditionelle Branchengrenzen und andere Kompetenzen werden wichtig.

Eberhard Kromer ist als Rechtsanwalt für Medien- und Urheberrecht in der Kanzlei Schwarz, Kellwing, Wicke und Westphal in Berlin tätig.

Oktober 2007 Martin F. Brunner - Neue Plattformen für Publikumszeitschriftenmarken

Die Publikumszeitschrift sieht sich in eine Medienlandschaft eingebettet, die sich sehr dynamisch entwickelt. Ein Ergebnis dieser dynamischen Entwicklung ist die Möglichkeit, Publikumszeitschriftenmarken auf neuen Plattformen (z. B. E-Paper- Technologie, mobiles Internet, interaktives Fernsehen) einzusetzen. Ob bzw. in welchem Umfang Publikumszeitschriftenverlage von dieser Möglichkeit Gebrauch machen sollten, ist bislang wissenschaftlich kaum untersucht worden. Vor diesem Hintergrund war das übergreifendes Ziel des Dissertationsprojektes, einen wissenschaftlichen Beitrag zur Fundierung und Operationalisierung des Einsatzes von Publikumszeitschriftenmarken auf neuen Plattformen zu leisten. Zur Erreichung dieses Zieles wurden erstens relevante Grundlagen des Publikumszeitschriftengeschäftes aufgearbeitet, zweitens die bisherige Praxis des Einsatzes von Publikumszeitschriftenmarken untersucht, drittens ein Modell zur Bewertung des Einsatzes von Publikumszeitschriftenmarken auf traditionellen und neuen Plattformen entwickelt und viertens dieses Modell im Rahmen einer Expertenbefragung überprüft.

Martin F. Brunner ist als Unternehmensberater bei Booz Allen Hamilton GmbH.

Dezember 2006 Rütten, Beatrix - Rezipientenanforderungen an Fernsehnachrichtenmoderatoren zur Sicherung der Qualität in Rundfunkanstalten

Die Genese von universellen Anforderungskriterien an Fernsehnachrichtenmoderatoren aus der Perspektive der Rezipienten stand im Zentrum der Forschungsarbeit. Ziel war es ein Mess- und Vorhersageinstrument zur Verfügung zu stellen, mit dem die Optimierung des eignungsdiagnostischen Prozesses in der Qualitätssicherung in Rundfunkanstalten evoziert werden kann. Auf der Basis des Total Quality Managements wurde die Relevanz der Rezipientenanforderungen dargelegt, die via Repertory Grid Technik eruiert wurde.

Beatrix Rütten ist als freie Journalistin in Hamburg tätig.

Juli 2006 Hach, Henning - Evaluation und Optimierung kommunaler E-Government Prozesse

Ohne einen radikalen Umbau der öffentlichen Wertschöpfungsstrukturen lassen sich die finanziellen Probleme der öffentlichen Hand nicht lösen. Eine nachhaltige Verbesserung von Effizienz und Wirksamkeit lässt sich vor allem durch die Nutzung von Schlüsseltechnologien, insbesondere E-Government erreichen. Dies ist jedoch ein bislang im deutschen Raum nur wenig beachtetes wissenschaftliches Gebiet mit hoher Relevanz für die Gesellschaft der Zukunft. Der Einsatz knapper Ressourcen bedingt eine intensive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten sowie der wirtschaftlichen Evaluation von Wirkungen. Die Arbeit untersucht die Zusammenhänge einer Bewertung kommunaler E-Government Prozesse und entwickelt einen konzeptionellen Rahmen für die Bewertung und Optimierung dieser Leistungsprozesse. Der interdisziplinäre Lösungsansatz verbindet Betriebswirtschaftslehre, Informatik sowie Verwaltungslehre. Er fasst bestehende Modelle zusammen und liefert einen anwendungsorientierten Evaluations- und Gestaltungsrahmen. Das Buch eignet sich sowohl für Praktiker als eine kompakte Aufbereitung des Themas angesichts konkreter Planungs- und Entscheidungssituationen wie auch für die wissenschaftliche Arbeit im Bereich der E-Government-Forschung.

Henning Hach ist Geschäftsführer von LyNet in Lübeck sowie als Berater und Koordinator für verschiedene Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen in den Bereichen E-Government und Prozessoptimierung tätig.

Forschungsprojekte (Auswahl)

  • Friedrichsen, Mike/Tsourvakas, Georgios (Aristotle University of Thessaloniki): Advertisers and how they select newspapers. Finanzierung: Werbeagenturen in Deutschland und Griechenland.
  • Friedrichsen, Mike/Kurad, Astrid (affinis Consulting, Hamburg): Self Service Portale in den modernen Dienstleistungsbranchen. Finanzierung: Un-ternehmensberatung affinis Hamburg.
  • Friedrichsen, Mike/Wendland, Jens (UdK BerLin)/ Mühl-Benninghaus. Wolfgang (HU Berlin): Digitalisierung in Bildungs- und Medienzentren. Chancen und Perspektiven in Moskau und Berlin.
  • Friedrichsen, Mike/Lutz, Hans (Lutz Consult)/Mühl-Benninghaus, Wolfgang (HU Berlin): Filmförderung NRW: Mehr als Medienökonomie? Kulturwissenschaftlich und soziologisch angelegte Studie zur Vernetzung, zu Einstellungen und zur NRW-Bindung der Macher nrw-geförderter Film- und Fernsehvorhaben oder NRW-Kulturstärkung durch NRW-Film- und Fernsehförderung.
  • Friedrichsen, Mike/Smith, Miriam (San Francisco State University): IPTV. New Markets in USA and Europe.
  • Friedrichsen, Mike/Perjes, Joseph/Csakvari, Joseph/Malinak, Judith (Convinius Universität Budapest): Cultural and Communication. Theoretical Aspects of Innovative Media Production and Consumption.
  • Friedrichsen, Mike/Christian Hübner: Benchmarkstudie zur Leistungs- und Kosteneffizienz der Druckindustrie. Finanzierung: Swiss Printers AG (Ringier Gruppe).
  • Friedrichsen, Mike /Kurad, Astrid: Start-Up/Spinn-off Media Consulting and Re-search Center.
  • Friedrichsen, Mike/Mühl-Benninghaus, Wolfgang (HU Berlin): Die Zukunft des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks.
  • Friedrichsen, Mike: Organisatorische Veränderungsprozesse in Medienunternehmen durch digitale Wertschöpfung.
  • Friedrichsen, Mike/Gahly, Michaly (Convinius Universität Budapest): Comparative Analysis of the Media System in Germany and Hungary.
  • Friedrichsen, Mike: Problemlagen beim Empfang dänischer Programme in Schleswig-Holstein. Unabhängige Landesanstalt für Rundfunk und neue Medien (ULR).
  • Friedrichsen, Mike: Die Wirtschaftsberichterstattung in regionalen Tageszeitungen im deutsch-dänischen Grenzgebiet.
  • Friedrichsen, Mike/Kurad, Astrid: Existenzgründung aus der Universität (Netzwerk KOGGE). Verbundprojekt mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität zu Lübeck, der Fachhochschule Kiel, der Fachhochschule Lübeck, der Musikhochschule Lübeck, der Muthesius-Kunsthochschule und des Multimedia Campus Kiel. EXIST-Transfer des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
  • Friedrichsen, Mike: Der Markt für Anzeigenblätter. Bestandsaufnahme und Perspektiven.
  • Friedrichsen, Mike: Markt- und Potenzialanalyse für den Airport Jagel (in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut EMNID). Airgate SH.

/ Was lange währt...

Die ersten Arbeiten sind fertig gestellt und die Neuausrichtung ist im vollem Gange. Wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Blog zu präsentieren, der sich ganz auf die Themen "Medien" und "Business" widmet. Die Entscheidung, den Blog "Media business Blog" zu taufen, war daher nur eine Logische.

Ab dem Sonntag, den 11.07. 2010 wird es losgehen. Natürlich unter

http://www.mediabusinessblog.de